Rash thoughts about .NET, C#, F# and Dynamics NAV.


"Every solution will only lead to new problems."

Monday, 8. April 2013


Stati-C/AL Prism – Static analysis for Microsoft Dynamics NAV reloaded

Filed under: Dynamics NAV 2013,F#,Navision — Steffen Forkmann at 9:07 Uhr

Christian Clausen and Bent Rasmussen released their second static analysis tool for Dynamics NAV called Prism. This time it has more features and it’s even faster than Supervision.

“Load time for Developers Toolkit for a typical full database is approximately 25 minutes which compares to Prism’s 20 seconds. Load time is a serious productivity and/or quality killer, as people will either work with old objects in Developers Toolkit, wait another 25 minutes to reprocess the objects, or even decide to just go ahead and change code without understanding how the current code is actually working.”

[project page]

The biggest new feature is “Find usages”:

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Check out the project page and watch the presentation at the Community for F# which gives some details about the implementation.

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Friday, 5. April 2013


Stati-C/AL Supervision – blazing-fast static analysis for Microsoft Dynamics NAV

Filed under: Dynamics NAV 2009,Dynamics NAV 2013,F#,Navision — Steffen Forkmann at 17:26 Uhr

Until yesterday I thought I would be the only person on this planet who plays with a combination of F# and Dynamics NAV. Turned out I was wrong. Smiley

Christian Clausen and Bent Rasmussen created a really really cool static analysis tool for Dynamics NAV written in F#. For those who worked with the Dynamics NAV Developer’s Toolkit this is your new friend:

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“Supervision is a free software program which can transform C/AL object text files into color-coded hyper-linked interactive HTML files.

The purpose of Supervision is to give Microsoft Dynamics NAV developers an easy and intuitive way to browse C/AL source code which provides better insight into the semantics of C/AL programs.”

[Project page]

Some of the features are:

  • Produces HTML/JavaScript code from Microsoft Dynamics NAV text export files
  • Usages of user-defined functions, variables, parameters, fields, system-defined variables, and object types link to their declaration
  • Usages of C/AL system functions link to official Microsoft C/AL language documentation
  • Code coloring
  • It’s blazing-fast Zwinkerndes Smiley

Check out the project page and watch the presentation at the Community for F# which gives some details about the implementation.

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Thursday, 10. July 2008


BASTA! 2008 – Die BASTA! wird 20

Filed under: Dynamics NAV 2009,Steffen,Veranstaltungen — Steffen Forkmann at 16:44 Uhr

Vom 22. bis 26. September findet die diesjährige BASTA! in Mainz statt. Wie letztes Jahr werde ich im “Business Applications”-Track einen Vortrag über die Programmierung mit Microsoft Dynamics Nav halten. Diesmal werde ich sogar über Dynamics NAV 2009 sprechen können.

“Dynamics NAV ist eines der erfolgreichsten ERP-Systeme für den Mittelstand. Durch die riesige Vielfalt an vorgefertigten Prozessen ist es die ideale Grundlage für eigene Geschäftsanwendungen. Mit der Version "NAV 2009" bekommt das ERP-System eine neue auf .NET-basierende Architektur. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Neuerungen und zeigt, wie man eigene Kundenanpassungen darin vornehmen kann.”

Konferenzabstract

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Wednesday, 9. April 2008


Geniale Navision-Werbung

Filed under: Lustiges,Navision,SQL Server — Steffen Forkmann at 15:20 Uhr

Eben habe ich beim Surfen eine sehr schöne Werbung von Jörg Stryk gefunden. Stryk ist ein in NAV-Kreisen bekannter MVP und besitzt große Expertise im Bereich NAV + SQL Server.

If your Navision sucks....

Er hat ürbigens auch ein tolles Buch zu seinem Spezialgebiet geschrieben:

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Sunday, 9. March 2008


Zurück von der CeBIT 2008 und vom Microsoft Community GetTogether

Filed under: .NET 3.0,Dynamics NAV 2009,Veranstaltungen — Steffen Forkmann at 13:35 Uhr

Gestern war ein sehr interessanter und gleichzeitig anstrengender Tag in Hannover. Von 10 Uhr bis 15:30 Uhr war ich als CLIP-Mitglied zusammen mit einem Kollegen auf dem Microsoft Community GetTogether.

Wie bereits gestern angekündigt, sprach dort Shola Aluko, seines Zeichens “Internet Explorer Product Manager”, zusammen mit Daniel Melanchthon über den vor kurzem als Beta-Version erschienenen Internet Explorer 8. Auf die recht zahlreichen technischen Fragen aus dem Publikum (das waren schließlich alles CLIPler, MVPs oder Student Partner) konnte jedoch leider nicht immer eine Antwort gegeben werden. Der Vortrag wurde übrigens auch nochmal auf dem Messestand von Microsoft gehalten und wurde da aufgezeichnet.

Internet Explorer 8 Beta 1 - Vortrag

Danach sprach Dr. Ingo Dahm über das Student Program von Microsoft und stellte dort einige interessante Statistiken über Studierende von heute vor. Auf Ingos Blog wird übrigens auch über solche Statistiken berichtet.

Im Anschluss ging es während und nach dem Mittagessen um das eigentliche Ziel beim GetTogether, nämlich den Austausch mit anderen Leuten aus der Community. Ich habe mich über zwei Stunden mit Christoph Lesser und Michael Korp unterhalten.
Als Christoph noch Leiter der Student Partner in Berlin/Brandenburg war, habe ich mal einen Navision-Vortrag für seine Student Partner in Berlin gehalten. Jetzt ist Christoph noch eine Stufe höher gestiegen (“Microsoft Student Partners Lead”) und betreut die Student Partner deutschlandweit. Glückwunsch Christoph. 😉
Michael Korp ist einer der “IT-Pro-Evangelisten” von Microsoft und zuständig für die Windows Plattform, Systems Management und Virtualisierung.

Nach dem GetTogether waren wir dann noch etwas auf dem Messegelände und haben uns wie so ziemlich alle CeBIT-Besucher über die neueste Generation von Navigations-Systemen informiert. Komischerweise waren die alle in weiße Superschlitten verpackt. 😉

Navigationssysteme Navigationssysteme

Außerdem waren wir auf dem Microsoft Stand und haben dort im Microsoft CeBIT-Kino den Film „Microsoft Dynamics – Unternehmenslösungen von Microsoft“ mit dem Live-Ton von Udo Krachenfels angesehen.

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Tuesday, 4. March 2008


Microsoft Dynamics NAV und SharePoint – Buchverlosung

Filed under: .NET 3.0,Dynamics NAV 2009,msu solutions GmbH,Navision — Steffen Forkmann at 15:37 Uhr

Navision-Blog.de verlost zum 18.3. zwei neue und originalverpackte Bücher zum Thema SharePoint-Administration von Microsoft Press. Dabei handelt es sich konkret um:

Microsoft SharePoint-Technologien -Taschenratgeber für Administratoren

Von: Ben Curry – 442 Seiten

SharePoint & Co. – Technologien und Tools im Teamwork – Baukasten für Administratoren und Power User

Von: MindBusiness / HanseVision – 779 Seiten (CD-Rom)

SharePoint SharePoint 2

Da mit Dynamics NAV “6.0” (NAV 2009) mit SharePoint ein zweiter Navision-Client eingeführt werden soll, möchte ich einfach nur wissen, welche Erfahrungen ihr bislang mit Navision + SharePoint gesammelt habt und wie Ihr die Zukunft für diesen NAV-Client seht.
NAV-Daten im SharePoint anzuzeigen geht ja schon eine ganze Weile, aber zukünftig besteht ein vollständiger Zugriff auf die Geschäftslogik von NAV. Ein kurzer Kommentar dazu (mit E-Mail-Adresse) – oder ein Trackback auf diesen Artikel reichen um an der Verlosung teilzunehmen.

PS: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen 🙂

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Saturday, 1. March 2008


Integration einer Quellcodeverwaltung in Dynamics NAV

Filed under: .NET 3.0,C#,Dynamics NAV 2009,Navision,Tools,Visual Studio — Steffen Forkmann at 12:45 Uhr

Wie bereits vor einiger Zeit im Blog berichtet, habe ich für unseren internen Produktionsablauf ein Tool geschrieben, das es ermöglicht eine Quellcodeversionsverwaltung (z.B. VSS, SVN oder Team Foundation Server) direkt in Dynamics NAV zu integrieren. Jetzt habe ich mir mal die Mühe gemacht, die wichtigsten Funktionen in einem kleinen Screencast zu dokumentieren. (Dies ist jedoch erstmal nur eine Vorabversion des Videos.) 

Das Schöne an diesem Tool ist, dass man aus beiden Blickrichtungen alle nötigen Informationen zu einer Version bekommt. Ich sehe also an der Datei die Änderungshistorie mit den entsprechenden ChangeRequests oder Ticketnummern und kann auch rückwärts an einer Aufgabe sehen, welche Änderungen dafür konkret am Quellcode gemacht wurden und von wem.

Für Visual Studio-Nutzer ist das natürlich nichts neues, aber gerade im ERP-Bereich wird oft (mangels fehlender Tools) auf eine Quellcodeverwaltung verzichtet.

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Saturday, 10. November 2007


Vorlesungen über Dynamics Nav an der Berufsakademie Heidenheim

Filed under: Dynamics NAV 2009,Informatik,Navision,Steffen,TechTalk,Veranstaltungen — Steffen Forkmann at 18:54 Uhr

In dieser und der letzten Woche haben ich zwei Vorlesungen an der BA Heidenheim gehalten. Beide Vorlesungen wurden als Blockseminar veranstaltet und gingen jeweils über zwei Tage. In der ersten Veranstaltung mit dem Titel “ERP-Systeme: Microsoft Dynamics Nav” bin ich auf die aktuelle Navision-Version 5.0 eingegangen und habe die Finanzbuchhaltung sowie die Lagerverwaltung mehr oder weniger aus Anwendersicht erkärt. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung habe ich dann noch einen Ausblick auf Microsoft Dynamics Nav 6.0 gegeben und versucht eine Diskussion über das Thema “Dynamics oder SAP – Wer gewinnt den Mittelstand” anzuregen.

Im zweiten Blockseminar wurde es dann wesentlich technischer – es ging um “Web-ERP Kopplung” am Beispiel von Dynamics NAV. Die Teilnehmer waren Studenten der Wirschaftsinformatik im 5.ten Semester. Ziel der Veranstaltung war den Studenten das nötige Wissen zu vermitteln, so dass sie ihr Webshop-Projekt an Navision anbinden können. Interessant war in dem Zusammenhang die Diskussion über die Wahl des Integrationsweges. Reicht eine Sammlung von einfachen Dataports, die in regelmäßigen Abständen manuell ausgeführt werden? Sollte man evtl. den Navision Application Server einsetzten und die Dataports automatisch ausführen lassen? Oder geht man im Sinne einer serviceorientierten Architektur sogar soweit, dass man ein Reihe von Webservices in den NAS integriert.

Insgesamt war es eine interessante Erfahrung mal den Vorlesungsbetrieb von der anderen Seite zu erleben. Ich musste erkennen wie schwierig es ist die Motivation der Teilnehmer für ein Thema über eine längere Zeit hoch zu halten.

Die Vortragsfolien werden diesmal nicht öffentlich zum Download angeboten, sondern nur für Teilnehmer passwortgeschützt per E-Mail geschickt.

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Saturday, 27. October 2007


Microsoft Dynamics Konferenz CONVERGENCE 2007

Filed under: Dynamics NAV 2009,Firmen,msu solutions GmbH,Navision,Veranstaltungen — Matthias Kramer at 16:30 Uhr

Vom 22.-25. Oktober 2007 fand im Bella Center in Kopenhagen die CONVERGENCE 2007 statt. Diese jährlich veranstaltete Konferenz befasst sich ausschließlich mit Thema Microsoft Dynamics. Als Mitarbeiter der msu solutions GmbH hatte ich die Gelegenheit, an dieser Konferenz teilzunehmen und in etlichen Veranstaltungen und Diskussionen viel Neues und Interessantes zu erfahren und zu sehen, wo die Entwicklung der Microsoft-Produkte für den Business-Bereich hingehen wird. Besonders interessant waren für uns natürlich die Vorträge, die sich mit Dynamics NAV befasst haben.

Kongresszentrum Bella Center in Kopenhagen

Dynamics konvergiert

Deutlich zu erkennen war auf der diesjährigen Konferenz, dass das Motto „Convergence“ sich immer mehr in der Produktentwicklung der verschiedenen Dynamics-Produkte niederschlägt. Nachdem ja vor kurzem mit der Umbenennung der verschiedenen Produkte – aus Navision wurde Dynamics NAV, aus Axapta Dynamics AX usw.- im Marketing-Bereich eine Annäherung vollzogen worden war, wird nun in der Produktgestaltung selbst diese Konvergenz immer sichtbarer. Wenn man die Benutzeroberflächen der Prototypen für die nächsten Versionen der Dynamics-Produkte sieht, kann man diese kaum noch unterscheiden. Aber auch unter der Oberfläche tut sich einiges: Mit der Umstrukturierung der Programmarchitekturen hin zu Service-orientierten Anwendungen wird es wohl mal irgendwann soweit sein, dass ein einziger Client sich der verschiedensten Dienste aus den jetzt noch getrennten Anwendungen bedient.

Alle Daten überall

Diese Entwicklung in Richtung Service-basierter Anwendungen hat auch einen weiteren Hintergrund, den Microsoft konsequent verfolgt: Aus allen möglichen Anwendungen soll der maximale Nutzen gezogen werden können, indem Informationen an den Stellen bereitgestellt werden, wo sie auch optimal benutzt werden können. Es gibt immer mehr Möglichkeiten, die Daten, die einmal in eine Business-Anwendung eingegeben wurden, in anderen Microsoft-Programmen weiterzubearbeiten, weiter auszuwerten.

Sehr schön ist das zu erkennen an der Entwicklung von Dynamics NAV: In den früheren Versionen konnte man schon sehr einfach Tabellen-Daten mit Strg+C, Strg+V nach Excel transportieren. (Schon das ist ein wertvolles Feature, das etliche andere Produkte nicht haben.) In Microsoft Dynamics NAV 5.0 ist die Integration von Microsoft Office stark erweitert worden. Man kann jetzt Word- und Excel-Stylesheets definieren und damit viel flexibler seine NAV-Daten in Office auswerten oder weiterverarbeiten. Kundenanschreiben, ausgefeilte Belege, statistische Auswertungen – einige von den Sachen, wo man sich als Entwickler im Report-Designer verrenken musste, lassen sich jetzt sicherlich eleganter lösen. Auch für den Endanwender eröffnen sich viele neue Möglichkeiten, wenn er seine Daten in Word und Excel zur Verfügung hat. Weitere Beispiele für verbesserte Integrationsmöglichkeiten in NAV sind das Link-Feature: Datensätze können beliebig mit Dokumenten, Dateien oder Internetressourcen verknüpft werden; oder die verbesserte Funktionalität zum Versenden von E-Mails.

Und diese Entwicklung wird auch weiter vorangetrieben. In Dynamics NAV „6.0“ werden im so genannten Role Center, der Startseite des NAV-Anwenders, Outlook-Elemente wie Kalender oder Aufgabenliste integriert sein; Reports werden über die Report Services erzeugt und mit wenigen Klicks kann eine NAV-„6.0“-Codeunit in einen Web-Service verwandelt werden. Das wiederum eröffnet die Möglichkeit, die Geschäftslogik einer ERP-Anwendung an völlig neuen Stellen verfügbar zu machen, seien es nun neue Programme, Internet-Anwendungen oder in mobilen Lösungen. Es war sehr beeindruckend, z.B. in Vorträgen von Jesper Raebild, Development Manager bei Microsoft, diese Möglichkeiten in konkreten Anwendungen zu sehen.

Microsoft Dynamics Mobile

Auch der Sharepoint Portal Server wird eine wichtige Rolle spielen. Bob Sutton, Produktmanager bei Microsoft, hat dabei in seinem Vortrag sehr interessant anhand von Beispielen die Möglichkeiten des Sharepoint Portal Servers dargestellt. Meiner Meinung nach steckt in dieser Software ein großes Potenzial, das unseren Kunden einen echten Mehrwert bringen kann. Das fängt damit an, dass man Dokumente oder andere Dateien, die man klassischerweise im Datei-System abgelegt hat, hier mit beliebigen qualifizierten Informationen versehen kann, die auch recherchierbar sind, und geht bis dahin, dass man komplette Workflow-Prozesse in Unternehmen innerhalb des Sharepoint Portal Servers abbilden kann und damit die Abläufe beim Kunden transparenter und effizienter gestalten kann.

Creating software that users love

Das ist das Motto, das das Microsoft User Experience Team für seine Dynamics-Produktentwicklung ausgegeben hat, und was mich auf der Convergence 2007 am meisten begeistert hat. Eines der zentralen Elemente bei der Entwicklung der kommenden Versionen wird die Verbesserung der Benutzerführung sein. Für dieses Ziel gibt es eine Vision: Der Nutzer soll seine Software lieben. Er soll also mit der Software nicht einfach nur seine Arbeit machen, sondern die Software soll so gut, so effizient, so schön werden, dass der Nutzer eine emotionale Verbindung mit ihr herstellt und mit der Software glücklich wird.

Und an dieser Vision wird konsequent gearbeitet: Ein ganzes Team wurde ins Leben gerufen, das sich ausschließlich mit diesem Thema beschäftigt. Systematisch wird untersucht, was eine Software haben muss oder wie sie sein muss, damit Menschen sich mit ihr so sehr verbunden fühlen wie z.B. mit einem iPod oder ihrem Handy oder auch einem Teddybären.

Schritte auf dem Weg dahin sind, dass intensiv Studien mit Benutzern durchgeführt werden, um die Bedienbarkeit immer weiter zu verbessern. Dabei wird den Testkandidaten eine Reihe von Aufgaben gestellt und deren Reaktionen aufgezeichnet. Anschließend wird analysiert, womit die Leute effizient arbeiten können, was sie brauchen oder auch was sie schlicht schön finden oder eben nicht.

Benutzeroberfläche Microsoft Dynamics NAV “6.0″

Ein weiteres interessantes Element ist die Einführung von Rollen, die Benutzer in Geschäftsabläufen haben können. Microsoft hat viele verschiedene Unternehmen mit ihren Geschäftsabläufen und darin beteiligten Personen untersucht und auf dieser Basis ein allgemeines, „durchschnittliches“ Unternehmen mit Mitarbeitern und den von ihnen zu bearbeitenden Aufgaben modelliert. Die Benutzer agieren also in bestimmten Rollen: Es gibt den Einkäufer, die Sekretärin, die Auftragsbearbeiterin und natürlich auch den Chef. In den zukünftigen Dynamics NAV, AX, CRM usw. wird dann der Benutzer mit seiner Rolle im Mittelpunkt stehen, das Programm soll genau auf die vom Nutzer in seiner Rolle zu erledigenden Aufgaben zugeschnitten sein. (Das Schlagwort dafür heißt Role Tailored User Experience.)

Sehr interessant finde ich, dass es in dem Unternehmensmodell nicht einfach nur diese Rollen gibt, sondern dass jede Rolle einen Namen und ein Gesicht hat. Begeistert war ich, wie gut damit das Modell griffig wird und wie tief das Modell auch bei den Microsoft-Leuten schon drin steckt: Bei den Vorträgen war sehr oft von Auftragsbearbeiterin Susan oder von Einkäuferin Alicia die Rede. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Modell schnell von den Microsoft-Partnern angenommen und von ihnen für die Geschäftsprozesse bei ihren Kunden erweitert wird.

Das Team hat auch ein Tool vorgestellt, das dieses Standard-Modell mit sämtlichen Prozessen veranschaulicht, mit dem man aber auch dieses Modell für branchenspezifische Abbildungen erweitern oder neue Modelle bauen kann. Sehr interessant, weil ich auch denke, dass wir bei unseren Kunden damit Prozesse transparenter darstellen und dokumentieren können.

In den Vorträgen von Jesper Raebild und Morten Holm-Petersen vom User Experience Team war schon einiges von dem zu sehen, was auf dem Weg zur geliebten Software umgesetzt ist. Microsoft Dynamics NAV „6.0“ macht schon einen schmucken Eindruck und wird einige Features bieten, die das Arbeiten mit NAV angenehmer machen: Fact Lists, die verknüpfte Informationen zum angezeigten Hauptdatensatz anzeigen; Action Panes, die den Zugriff auf kontextabhängige Funktionen geben und z.B. Prozess-orientiert angeordnet werden können; Fast Tabs, mit denen besser als bisher Ordnung auf den Seiten gehalten werden kann; und natürlich das Role Center als Startseite für den Benutzer, die optimal auf seine Rolle zugeschnitten ist. Eine der schönen Erkenntnisse, die ich fast nebenbei am Stand des User Experience Teams erfahren habe, ist die, dass auch der Anwender mit der Rolle „NAV-Entwickler“ vom User Experience Team nicht vergessen wird. Denn schließlich wollen wir ja auch unsere Software lieben 😉

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Monday, 24. September 2007


Basta 2007: Interview mit Steffen Forkmann

Filed under: msu solutions GmbH,Navision,Steffen,Veranstaltungen,Visual Studio — Jens Hesse at 14:14 Uhr

Jens Hesse: Hallo Steffen. Du warst zum ersten Mal auf der „BASTA!“, wie kam es dazu?

Steffen Forkmann: Hallo Jens. Die „BASTA!“ Ist eine der wichtigsten deutschsprachigen Entwicklerkonferenzen, da ist es klar, dass man dort gern teilnehmen möchte. Dass es dieses Jahr sogar gleich als Sprecher geklappt hat, habe ich vor allem Torsten Weber zu verdanken. Er ist Leiter der .NET User Group in Leipzig und auch im Advisory Board der „BASTA! 2007“.

JH: Worüber hast Du gesprochen?

SF: Ich habe einen Einstiegsvortrag über die Programmierung in Microsoft Dynamics NAV gehalten und dabei versucht wesentliche Grundkonzepte in Navision zu vermitteln.

JH: Dynamics NAV (ehemals Navision) ist eine ERP Plattform aus dem Hause Microsoft. Was spricht aus deiner Sicht für den Einsatz von Dynamics NAV?

SF: Aus betriebswirtschaftlicher Sicht spricht eine ganze Menge dafür. Microsoft bietet hier ein vollständiges ERP-System, das alle grundlegenden Geschäftsprozesse schon vorimplementiert zur Verfügung stellt. Das bedeutet Partnerunternehmen können auf diese Grundprozesse aufbauen und brauchen nur ihr eigenes Branchenwissen zu implementieren. Alle buchungs- und steuerrelevanten Details sind ja schon da. Das bedeutet somit einen gewaltigen Entwicklungsvorsprung gegenüber einer komplett eigenen Lösung. Es ist für einen Entwickler schon schwierig genug die betriebswirtschaftlichen Interna seiner Branche zu verstehen, da muss man sich die Buchhaltung oder ähnliches nicht auch noch antun – zumal Navision dafür ein Zertifikat von Wirtschaftsprüfern hat. Allerdings bekommt man diesen Entwicklungsvorsprung nicht geschenkt. Neben den Lizenzkosten für Client und Standardobjekte fallen auch noch Lizenzkosten für Eigenentwicklungen an.

JH: Warst Du mit Deinem Vortrag / der Resonanz zufrieden?

SF: Da die „BASTA!“ eigentlich eine reine .NET-Veranstaltung ist, war ich mit den ca. 25 Zuhörern eigentlich ganz zufrieden, zumal auch einige attraktive Mainstream-Themen parallel liefen. Nachdem Vortrag kamen auch noch diverse Zuhörer zu mir und stellten einige Detailfragen. Unter anderem auch zur rudimentären Entwicklungsumgebung C/SIDE.

JH: Wie darf man das genau verstehen?

SF: In meinem Vortrag habe ich Dynamics NAV aus Entwicklersicht beschrieben. Mir war es wichtig auf der einen Seite den schon angesprochenen Entwicklungsvorsprung zu erkären, aber auf der anderen Seite habe ich auch auf diverse Probleme im Entwicklungsalltag hingewiesen. Die Entwicklungsumgebung C/SIDE ist eben schon einige Jahre alt und auf einer modernen Konferenz wie der „BASTA!“, wo u.a. auch Visual Studio der übernächsten Generation gezeigt wird, kommt eine Demo in C/SIDE manchen Teilnehmern schon wie Kulturschock vor. Da kann man noch so lange auf die Vorteile von NAV eingehen, wenn man einmal die Codeunit 80 aufmacht und eine Funktion zeigt, die über 36 Bildschirmseiten geht und nicht ein Kommentar zu sehen ist, dann wirkt das auch auf den härtesten Notepad-Hacker abstoßend.

JH: Verstehe. Wie geht es jetzt weiter? Wird man Dich öfter auf Entwicklerkonferenzen sehen?

SF: Na das hoffe ich doch. Schon im Frühjahr 2008 findet zum Beispiel die BASTA! Spring unter dem Motto “Best Practices” statt. Da werde ich mich sicher mit dem einen oder anderen Thema bewerben. Als nächstes liegt jedoch erstmal eine Dozententätigkeit bei der Berufsakademie Heidenheim an. Dort werde ich zwei Vorlesungen über Dynamics Nav halten.

JH: Was hältst Du von der Konferenz im Allgemeinen, und wie beurteilst Du die Ihre Stellung im Vergleich zu kostenlosen Konferenzen wie beispielsweise der ICE in Lingen?

SF: Also die BASTA! ist natürlich nur schwer mit der ICE zu vergleichen. Die BASTA! ist aufgrund ihrer Größe natürlich wesentlich breiter besetzt, sowohl thematisch als auch personell. Mit 78 Speakern kann natürlich auch ein viel breiteres Spektrum geboten werden. Allerdings fällt die Wahl bei teilweise 8 parallelen Sessions auch schwerer. Als Zuhörer hat man immer das Gefühl einen wichtigen Teil zu verpassen. Die ICE hingegen ist wesentlich persönlicher und somit der Erfahrungsaustausch auch etwas einfacher möglich. Besonders gut gefällt mir auch das Konzept der .NET User Group Leipzig. Dort werden halbjährlich mit dem .NET Summercamp bzw. dem .NET Wintercamp, auf dem ich auch schon sprechen konnte, sehr preiswerte .NET-Konferenzen angeboten. Dieses Jahr hat Torsten Weber sogar mit Daniel Fisher, Šenaj Lelic, Bernd Marquardt, Roland Weigelt, Ralf Westphal und Michael Willers die absolute .NET-Prominenz für das .NET Summercamp gewinnen können.

JH: Danke für das Interview.

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